„Drei kleine Buchläden am Ende der Welt“ ist nach „Der Buchladen am Ende der Welt“ das zweite Buch der Autorin Ruth Shaw über ihr Leben und ihre Buchläden in Manapōuri, ganz im Süden von Neuseeland.
Sie beginnt 1985 dort, wo sie ihr vorheriges Buch beendet hat. Es ist aber kein Vorwissen notwendig, obwohl es definitiv interessant ist zu erfahren, was diese Frau schon alles erlebt hat.
Wieder schreibt die Autorin über ihr Leben und es ist fast so, als ob man ihr Tagebuch lesen würde. Sie erzählt in einer einfachen, leicht verständlichen Sprache von sich, den Menschen, die sie umgeben, kurzen Momenten, Begegnungen, Alltäglichem, Außergewöhnlichem, ihren Erfahrungen und vielem mehr.
Zwischen den chronologisch erzählten Ereignissen aus ihrem Leben gibt es immer wieder „Geschichten aus den Buchläden“. Diese sind vollkommen unterschiedlich und natürlich eng mit der Autorin und aktuellen Ereignissen der Weltgeschichte verwoben.
Mich hat das Buch gefesselt und ich bin gespannt den Worten der Autorin gefolgt. Sie hat in ihrem Leben wirklich viel erlebt, mich damit zum Lachen gebracht, aber auch sehr berührt. Mit ihren kleinen Buchläden hat sie etwas Großartiges geschaffen und wenn ich einmal in den Süden Neuseelands komme, ist ein Besuch ihrer Buchläden bei mir fest eingeplant.
Ruth Shaw hat sich einen Traum erfüllt, an dem sie ihre Leser teilhaben lässt und wer Bücher sowie interessante Lebensgeschichten liebt, der wird von diesem Buch bestimmt begeistert sein.